Smarte Beleuchtung – wie uns plötzlich ein Licht aufgeht

Smart Home, Modern Living, Internet of Things (IoT) – Begriffe, denen wir überall begegnen. Alles dreht sich um die digitale Vernetzung in unseren vier Wänden. Dabei haben die intelligenten Steuerungssysteme durchaus ihre Vorteile. Sie senken unsere Energiekosten und erhöhen unsere Sicherheit. Seit Erfindung der Glühbirne sind wir in der Lichttechnik ganz schön weit gekommen.

Am Anfang war die Glühbirne

Glühbirne
Im wahrsten Sinne des Wortes „cooler“ sind moderne, stromsparende Birnen.

Gut zehn Jahre ist es inzwischen her, dass die EU unsere geliebte Glühlampe schrittweise aus dem Verkehr zog. Die Empörung war damals groß, auch beim mittlerweile verstorbenen Lichtdesigner Ingo Maurer. Er war zeitlebens ein Verfechter der klassischen Glühbirne. Seiner Ansicht nach war der glühende Wolframfaden das letzte wärmende Feuer in unserem Zuhause. Die Fangemeinde der Glühbirne schrumpft allmählich. Das liegt sicherlich auch daran, dass sie kaum noch zu bekommen ist. Da muss der Retro-Liebhaber schon einen Spezialisten für Leuchtmittel aufsuchen. Nostalgiker finden dort noch viele unterschiedliche Formen des warmen, gemütlichen Leuchtmittels. Da in unserer Zeit die Nachhaltigkeit eine immer bedeutendere Rolle spielt, stellen viele Haushalte ihre Leuchtmittel um. Sie greifen zu Energiesparlampen oder modernen LEDs.

Smarte Beleuchtung erobert unser Zuhause

Einer der Hauptgründe, unsere Leuchtmittel auszutauschen, ist Geld und Energie zu sparen. Dabei ist das Beleuchtungssystem nur ein Mosaikstein energetischer Sanierungsmaßnahmen. Wollen wir richtig Geld sparen, überlegen wir uns sinnvolle ökologische und energetische Lösungen. Dabei greifen wir am besten auf die Unterstützung von Experten zurück, wie beispielsweise Energieberater. Sie beraten individuell über sinnvolle und notwendige Maßnahmen. Zudem kennen sie sich bestens aus, welche Fördermittel der Staat bereitstellt. Planen wir einen größeren Umbau, verbinden wir möglicherweise unser intelligentes Beleuchtungssystem mit einem Sicherheitssystem. Smarte Fenster verbessern in Verbindung mit intelligenter Beleuchtung unseren Einbruchschutz erheblich. Das honorieren in der Regel auch Versicherungen durch günstige Tarife.

Ist smart auch sicher?

In Deutschland setzt sich das Smart Home nicht in der Geschwindigkeit durch wie in den USA. Sicherheitsliebend wie wir sind, stehen wir dem IoT misstrauisch gegenüber. Schützen die verbauten Sicherheitskomponenten wirklich vor Hacker-Angriffen? Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Nutzerfreundlichkeit für alle Altersschichten. Komplexe Systeme erschrecken den Verbraucher eher als dass sie ihn überzeugen. Künftige IoT-Produkte werden aber einfacher und kostengünstiger. Dafür sorgen bereits heute Cloud-Lösungen, die elektronische Einzelprodukte ablösen. Interessant für Verbraucher werden smarte Komplettlösungen sein. Damit haben Nutzer nicht mehr das Problem, dass Geräte verschiedener Hersteller nicht untereinander kompatibel sind. Bislang gibt es allerdings noch keine Standards in der Geräte-Kommunikation, wie beispielsweise im Mobilfunk. Die Entwicklung in der IoT-Welt schreitet jedoch voran.

Smart sein und den Wohnkomfort nicht vernachlässigen

Bei allen smarten Möglichkeiten wollen wir unseren Wohnkomfort nicht vernachlässigen. Die technischen Spielereien mögen Spaß machen und nützlich sein. In erster Linie ist das Haus oder die Wohnung aber unser Zuhause. Damit ist es unser Rückzugsort, in dem wir uns geborgen fühlen. Unsere smarte Beleuchtung wollen wir dabei nach unserer Stimmungslage steuern. Zudem teilen wir unser Zuhause in funktionale und behagliche Bereiche auf. Das hat Auswirkung auf unser Lichtkonzept. Funktionale Bereiche, wie Küche oder Werkstatt, brauchen direktes Licht. Auf der Couch machen wir es uns hingegen bei indirekter Beleuchtung gemütlich. Zudem setzen wir Leuchtmittel zur Dekoration ein. Wie wäre es mit beleuchteten Pflanzen und einem Lichtband im Schrank? Mit dem gezielten Einsatz von Leuchtmitteln schaffen wir uns eine einzigartige Wohnatmosphäre.

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