Bauen oder kaufen – Was ist der Königsweg zum Eigenheim?

Haus bauen oder kaufen

Haus bauen oder kaufen?
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Raus aus der Mietwohnung und einziehen in das Eigenheim, das ist der Traum vieler junger Paare. Aber auch zunehmend mehr Singles entscheiden sich dazu ein Haus zu bauen oder zu kaufen. Genau diese Entscheidung fällt häufig sehr schwer und sollte gut überlegt sein. Zu unterschiedlich ist das, was der neue Eigenheimbesitzer für sein Geld bekommen kann. Wer auf einen ganz bestimmten Bereich fixiert ist, an dem unbedingt das neue Domizil stehen muss, der hat obendrein die ortsüblichen Grundstückspreise zu akzeptieren. Wer beispielsweise in der Innenstadt von Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München wohnen will, der ist dazu gezwungen, sich unter den angebotenen Immobilien umzusehen. Bauplätze sind hier kaum im Angebot.

Der deutsche Immobilienmarkt

Während in den Großstädten und Ballungsgebieten die Hausbesitzer fast jährlich Wertsteigerungen ihrer Immobilien registrieren dürfen, sind auf dem flachen Land und in den Vorstädten die Preise weitestgehend stabil. In einigen Regionen sind sogar Wertminderungen zu verzeichnen. Nur die Grundstückspreise an heiß begehrten Orten, wie beispielsweise in Berlin, im Bereich der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze, steigen ins unermessliche. So unterschiedlich die Preisentwicklung auch ist, Wertbeständigkeit und damit eine zusätzliche Sicherheit für die Zukunft, gewährleisten Immobilien allemal.

Die Tücken des Hausbaus

Um einen kleinen Überblick von dem zu bekommen, was dem neuen Hausbesitzer bevorsteht, wenn er eine Immobilie kauft oder sein Eigenheim bauen lässt, hier eine kleine Gedächtnisstütze dazu:

  • bei einem Neubau kann die Raumaufteilung selbst bestimmt werden, während bei Immobilien aus zweiter Hand Räume nur mit erheblichem Aufwand geteilt, vergrößert oder umgebaut werden können.
  • wird das Eigenheim neu gebaut, so können modernste Maßnahmen zur mehr Energieeffizienz in das Bauprojekt einfließen, während bei Altbauten Nachrüstungen von Energiesparmaßnahmen oftmals mit größeren Sanierungsarbeiten verbunden und umständlich durchzuführen sind.
  • während bei Hausneubauten großzügige Fenster für mehr Licht und Wohnkomfort schon im Bauplan stehen, haben ältere Gebäude vorzugsweise kleine Fenster, die zudem häufig schlechte Energiewerte vorweisen.

Egal wofür sich der zukünftige Hausbesitzer entscheidet. Auf keinen Fall sollte er versäumen für die Dauer der Baumaßnahmen oder der Sanierungsarbeiten die erforderlichen Versicherungen abzuschließen. Ein Vergleich der Bauleistungsversicherungen und das Lesen des Bauherrenhaftpflichtversicherung Test sollten dabei zu den ersten Handlungen gehören.

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One comment

  • helga on 21. Februar 2019 at 19:14 said:

    Tja, alles hat seine Vor- und Nachteile! Der Sohn redet schon seit langem von einem Fertighauskauf. Die Zeit verläuft doch schnell und es wird nachgefragt. Ein Förderungsprogramm würde nicht schaden!

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