Blockchain im Bitcoin- und Real-Estate-Trading

Neue Technologien ziehen mehr und mehr auch in den traditionellen Handelsmarkt ein. So macht das Prinzip der sogenannten Blockchain, bekannt aus dem Finanzhandel, neuerdings auch im Immobiliensektor als Konzept der Zukunft von sich reden. Die Grundidee dahinter ist, finanzielle Transaktionen sicherer zu machen. Das betrifft vor allen Dingen das Trading mit Krypto-Währungen, denn hier werden ja nur noch digitale Werte gehandelt. Entsprechend hoch ist das Risiko bei jeder Transaktion.

Symbolbild Bitcoin

Besonders vorsichtig sollten Sie sein, wenn Sie daran denken, Bitcoin über Robots zu handeln. Viele dieser sogenannten Krypto Bots versprechen nämlich schwindelerregende Gewinne innerhalb von kürzester Zeit. Bei Werbungen wie „tausende Euro täglich zuhause verdienen“ oder „Millionengewinne berühmter Stars“ sollten Sie hellhörig werden und die Finger davon lassen. Die Betreiber einiger Bots scheuen nicht davor zurück, die bekannte Talk-Show Höhle der Löwen zu gefälschten Werbeanzeigen zu missbrauchen. Angeblich haben Stars dieser beliebten TV-Sendung bereits riesige Gewinne dank der Bots abkassiert. Das ist aber glatter Betrug.

Daher ist es sehr wichtig, sich im Voraus ausführlich über den Markt und die verschiedenen Anbieter der Bots zu informieren. Die Blacklist der unseriösen Anbieter ist nämlich lang. Bei einigen ist weder die Auszahlung garantiert, noch wird Ihr Einsatz getradet. Stattdessen werden Ihre Daten missbraucht, um auf einer Plattform für hochriskante Anlagen ein Konto zu errichten. Selbstredend, dass Ihr Geld futsch ist.

Daher ist es ratsam, sich auf wenige bereits bekannte, seriöse Kryto Bots zu konzentrieren und alle Anleitungen genau zu beachten. Nur so schützen Sie sich vor dem Totalverlust.

Blockchain – wie funktioniert das?

Symbolbild Blockchain

Etwa zeitgleich mit dem Start der Bitcoin Währung wurde im Jahre 2008 erstmals von den Gründern des Bitcoins auch die Blockchain Technologie im White Paper definiert. Der englische Begriff Blockchain bedeutet wörtlich übersetzt „Blockkette“ und beschreibt eine Form der sogenannten Distributed Ledger Technology (DLT). Diese dezentral und digital geführten Kontenbücher sind bedeutend sicherer und manipulationsgeschützter als herkömmliche, zentral verwaltete Bibliotheken. Die kontinuierliche Kettenreaktion garantiert höchstmögliche Transparenz und sorgt für die ständige Verifizierung der Daten durch alle Benutzer des Netzwerks.

Das macht die Blockchain zur idealen Technologie für datensensible Transaktionen wie zum Beispiel den Handel mit Bitcoins.

Blockchain im Immobilienhandel

Auch in der Old Economy könnte man von der sicheren und vielfach verifizierten Datenübertragung profitieren. Ein Sektor, in dem dies zurzeit in der Diskussion ist, wäre die Blockchain in der Immobilienbranche. Der Grund dafür ist einleuchtend: An einer Immobilien-Transaktion sind sehr viele Personen beteiligt, die den gesamten Prozess des Kaufs rechtlich absichern müssen. Daher gibt es neben dem Verkäufer und dem Käufer der Immobilie sehr viele weitere Beteiligte. Dazu gehören Anwälte, der Notar, Banken, Versicherungen und Baubehörden.

Mit der Blockchain-Technologie wären jedoch weder Katasterauszüge noch Grundbucheintragungen oder seitenlange Kaufverträge notwendig. Stattdessen würde die Transaktion direkt zwischen Käufer und Verkäufer abgewickelt. Durch die digitale Verifizierung sind die Identität des Verkäufers und seiner Immobilie sowie die Solvenz des Käufers verifiziert. Das könnte den Immobilienkauf nicht nur deutlich günstiger, sondern auch wesentlich schneller machen. Die digitale Zukunft hat bereits begonnen.

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