Denkmalgeschützte Immobilien – mehr als nur „schön“

Denkmalgeschütztes Jugendstilhaus

Dafür können sich viele begeistern: Wohnen in einem traumhaft schönen Jugendstilhaus.
Foto: © Kara – Fotolia

Bei Denkmalschutz denken viele zunächst mal an Sightseeing in der Altstadt. Doch wie sieht es mit Wohnen und Leben in einem denkmalgeschützten Haus aus? Das ist für die, die es betrifft, einerseits ein Privileg, andererseits eine Verantwortung. Und es gibt noch einen weiteren Aspekt, unter dem man denkmalgeschützte Immobilien betrachten kann, nämlich Eigentum steuerlich günstig nutzen zu können, ganz gleich ob man die Immobilie als Investitionsobjekt oder als Eigennutzer erwirbt.

Denkmalschutz hat einen hohen gesellschaftlichen Wert. Als Zeugen ihrer Zeit werden Bauobjekte durch Landesgesetz unter Denkmalschutz gestellt, die allein durch ihr Alter, ihren Erbauer oder früheren Bewohner als erhaltenswert gelten oder deren Bauweise exemplarisch für eine Epoche oder einen bestimmten Baustil stehen. Somit sind denkmalgeschützte Häuser ein Teil lebendige Geschichte in unseren Städten und Dörfern und nicht selten sind es architektonische Meisterstücke, die allein wegen ihrer auffallenden Schönheit unsere Kultur bereichern.

Denkmalschutz bedeutet weit mehr, als die Fassade eines Gebäudes optisch zu erhalten. Vielmehr handelt es sich um eine ganzheitliche Schutzmaßnahme, die sich auch auf verwendete Baustoffe, die Innengestaltung und vieles mehr bezieht. Eine große Verantwortung für die Eigentümer also, denn in einem denkmalgeschützten Haus kann man nicht einfach nach eigenem Gutdünken sanieren und modernisieren. Dem steht jedoch auch ein ganz besonderer Wert gegenüber, der nicht nur idealistisch zu begründen ist. Freunde der Schönheit, Eleganz und der schönen Formen werden mit einer ganz besonderen Immobilie belohnt, die ein ganz eigenes Lebensgefühl vermittelt. Und darüber hinaus erkennt auch der Staat die privaten Bemühungen um den Denkmalschutz an, indem er den Eigentümer steuerlich entlastet.

Wie genau steuerliche Vorteile durch den Erwerb denkmalgeschützter Immobilien zu erreichen sind, sollte man sich von Experten, wie sie beispielsweise bei das-baudenkmal.de zu finden sind, darlegen lassen. Denn soviel ist klar: Die Pflege oder gegebenenfalls Restaurierung eines denkmalgeschützten Objekts, die Bewertung ihres Zustandes sowie die Einhaltung um Umsetzung aller gesetzlichen Vorgaben – sowohl baulicher als auch steuerlicher Art – sind für den Laien schwer zu verstehen. Zudem finden Sie bei Experten bereits eine Auswahl an Objekten, bei denen die Voraussetzungen zu deren Sanierung und Modernisierung bereits geklärt sind und sich somit keine bösen Überraschungen hinsichtlich des benötigten Kapitals mehr ergeben.

Denkmalgeschützte Gebäude weisen oft eine hohe Wertsteigerung auf. Das liegt einerseits an ihrer oftmals zentralen Lage sowie an der Tatsache, dass das Leben in alten, aber dennoch modernisierten Immobilien insbesondere bei einem jüngeren und zahlungskräftigen Klientel begehrt ist. Dabei muss man auch berücksichtigen, dass unter Denkmalschutz nicht nur Jugendstilhäuser o.ä. fallen, sondern auch städtisch gelegene Industriebauwerke, die heute als stylische Lofts zeitgemäßes Wohnen ermöglichen.

Wer also an den Erwerb einer Immobilie denkt, sollte denkmalgeschützte Objekte mit in seine Überlegungen einbeziehen. Die derzeit niedrigen Zinsen gekoppelt mit den steuerlichen Vorteilen sowie den meist begehrten städtischen Lagen machen sie zu einer lohnenden Sachwertanlage. Wer zudem Sinn für die Schönheit und Besonderheit dieser Immobilien hat, an der Einmaligkeit, die im heutigen Städtebau nahezu verschwunden ist, wird hier genau den richtigen Mix aus Wertsteigerung und Wohnqualität finden.

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