Leben wie in Schweden

Immer mehr Menschen schätzen die skandinavische Lebensqualität. In unserer hektischen und in jeder Hinsicht überladenen Zeit steht sie für Klarheit, Überschaubarkeit und Verlässlichkeit. Das drückt sich auch im skandinavischen Design aus, dem jeglicher Schnickschnack abgeht und das es trotzdem schafft, Wohlbefinden und Gemütlichkeit zu vermitteln. Und das gilt für weitaus mehr als nur die beliebten Ikea-Möbel!

Schwedisches Wohndesign in den eigenen vier Wänden ist also im Trend. Doch es geht noch mehr: nämlich dass die eigenen vier Wände selbst wie in Schweden aussehen! Holzhäuser, wie sie in Schweden typisch sind, können auch bei uns realisiert werden. Und zwar nicht nur so, dass sie oberflächlich skandinavisch daherkommen, sondern so, dass sie tatsächlich genauso konzipiert und gebaut werden wie in Europas hohem Norden.

Typisch schwedisch – innen wie außen

Das typische schwedische Haus fällt nicht nur durch seine Holzfassade auf. Es braucht noch ein paar Merkmale mehr, die aus einem Holzhaus ein „Schwedenhaus“ machen. Das ist zum Beispiel ein auffälliges, großes, überstehendes Ziegeldach, das wie eine beschützende Kappe auf dem Haus sitzt. Häufig sind auch noch zusätzlich bedachte Gauben Bestandteil eines typisch schwedischen Hauses. Hinzu kommen weiß umrahmte Sprossenfenster und -türen.

Holz ist nicht nur bei der Fassade ein großes Thema, sondern auch beim Innenausbau. Böden, Treppen, Dachbalken und Wandverkleidungen aus Holz schaffen ein gemütliches Ambiente und darüber hinaus ein gesundes und gutes Raumklima. Ansonsten besticht das Innere eines schwedischen Holzhauses durch Helligkeit. Sie wird oft durch die Wahl heller Fichtenhölzer verstärkt, aber man kann auch durch den Einsatz dunkler Hölzer, beispielsweise bei einzelnen Möbelstücken, wirkungsvolle Akzente setzen.

Haustechnik und Energieeffizienz – alles andere als altmodisch

Apropos Klima: Auch wenn ein Schwedenhaus äußerlich traditionell ist, die Haustechnik heutiger skandinavischer Holzhäuser ist hochmodern. Das beweisen zum Beispiel die Fjorborg Holzhäuser, die mit einem nachhaltigen Konzept für energieeffizientes Bauen realisiert werden. Moderne Klimatechnik sowie bestens gedämmte Außenwände, Decken und Holzplatten machen aus dem schwedischen Holzhaus ein Niedrigenergiehaus. Die großen Dächer sind prädestiniert für Solarpanel.

Wer sich für ein Schwedenhaus interessiert und kostenbewusst bauen möchte, sollte darauf achten sein Bauprojekt durch Eigenleistung preiswerter zu gestalten. Bei der Auswahl des Bauträgers sollte man daher auf ein Unternehmen setzen, dass dies zulässt. Idealerweise findet sich ein Anbieter, der bereits die Ausbaustufen so plant, dass Eigenleistung ganz nach individueller Vorstellung möglich ist.

Nicht nur ein Haus, sondern vor allem ein Zuhause

Gründe für ein Schwedenhaus gibt es also viele. Neben der Ästhetik und dem Raumklima setzt ein skandinavisches Haus in unseren Breiten auch immer noch ein Statement. Es ist außergewöhnlich und fällt auf, und ist dabei doch nie aufdringlich oder gar angeberisch. Es ist ein ideales Familienhaus, das allen Generationen ein Gefühl von Zuhause vermittelt, das in den oft sehr normierten Bauten, die bei uns vorherrschen, nur schwer zu finden ist.

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